Der Schluss des Filmes
"Blade Runner" von Ridley Scott (1982) verweist direkt
auf den Anfang von Shu Lea Cheang´s experimentellen Science-Fiction
I.K.U (in japanisch soviel wie "Ich komme").
Das letzte Setting in Ridley Scott´s "Blade Runner"
ist ein Aufzug, und genau hier setzt I.K.U. mit einer
intensiven Sexszene an. I.K.U. unterscheidet sich u.a.
von "Blade Runner" dahin gehend, dass es nicht nur
Liebe, sonder auch Sex gibt.
I.K.U. steht in Shu Lea Cheangs Sicience-Fiction für
ein System das von der "GENOM-Corporation" vermarktet
wird, eine japanische multinationale Gesellschaft, die mit Informationstechnologie
und Genforschung handelt, um sich in der Entwicklung eines Orgasmus-Codierers
durchzusetzen.
Durch innovative Informationstechnologie ist die Entwicklung
des "I.K.U.-Systems" soweit fortgeschritten,
dass es den Menschen Orgasmen verschafft, ohne die Notwendigkeit
des Genitalkontaktes.
Es gelingt "GENOM Inc" schließlich, den neuesten
Replikanten zur Orgasmus-Codierung zu produzieren, und wird
dadurch zum weltweiten Marktführer auf dem Pornografie-Sektor.
Die Codierer sind Replikanten der digitalen Generation und für
die Anwendung der neuesten "Seven-Clone"-Technologie
geschaffen. Die Replikanten wurden in dem Auftrag geboren, "I.K.U.-Orgasmus"
Daten zu sammeln.
Zur Vervollständigung des "I.K.U.-Systems"
ist es erforderlich, die Daten der Orgasmen verschiedenster
Menschen zu sammeln. Deshalb entsendet die "GENOM-Corporation"
sieben sexy "Reiko"-Replikanten nach New Tokyo.