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12. Juli - 31. August   Shu Lea Cheang

 
 
Der Schluss des Filmes "Blade Runner" von Ridley Scott (1982) verweist direkt auf den Anfang von Shu Lea Cheang´s experimentellen Science-Fiction I.K.U (in japanisch soviel wie "Ich komme").

Das letzte Setting in Ridley Scott´s "Blade Runner" ist ein Aufzug, und genau hier setzt I.K.U. mit einer intensiven Sexszene an. I.K.U. unterscheidet sich u.a. von "Blade Runner" dahin gehend, dass es nicht nur Liebe, sonder auch Sex gibt.

I.K.U. steht in Shu Lea Cheangs Sicience-Fiction für ein System das von der "GENOM-Corporation" vermarktet wird, eine japanische multinationale Gesellschaft, die mit Informationstechnologie und Genforschung handelt, um sich in der Entwicklung eines Orgasmus-Codierers durchzusetzen.

Durch innovative Informationstechnologie ist die Entwicklung des "I.K.U.-Systems" soweit fortgeschritten, dass es den Menschen Orgasmen verschafft, ohne die Notwendigkeit des Genitalkontaktes.

Es gelingt "GENOM Inc" schließlich, den neuesten Replikanten zur Orgasmus-Codierung zu produzieren, und wird dadurch zum weltweiten Marktführer auf dem Pornografie-Sektor.
Die Codierer sind Replikanten der digitalen Generation und für die Anwendung der neuesten "Seven-Clone"-Technologie geschaffen. Die Replikanten wurden in dem Auftrag geboren, "I.K.U.-Orgasmus" Daten zu sammeln.

Zur Vervollständigung des "I.K.U.-Systems" ist es erforderlich, die Daten der Orgasmen verschiedenster Menschen zu sammeln. Deshalb entsendet die "GENOM-Corporation" sieben sexy "Reiko"-Replikanten nach New Tokyo.

Courtesy: Julia Friedman Gallery, Chicago

 
 
Biografie Shu Lea Cheang

I.K.U.
This is not LOVE This is SEX
a Japanese Sci-Fi Porn Feature
2000/ 74 mins/color/ digital movie
>back to love>>