| |
Gernot Wieland beschäftigt
sich in seinen Arbeiten häufig mit Formen der menschlichen
Kommunikation und lässt hierbei die Frage des Gelingens
offen, indem Anfang, Scheitern, erneuter Versuch gleichwertig
nebeneinander stehen.
Auffällig sind die skulptural installativen Objekte, die
Gernot Wieland als Projektionsräume für seine Filme
entwirft und die so Teil der jeweiligen Arbeit sind. Ob sie
die Gestalt einer Säule, eines Labyrinths oder einer Box
annehmen, nie sind die Filme selbst auf den ersten Blick sichtbar,
immer muss sich der Betrachter auf die Suche nach dem geeigneten
Blickwinkel machen. Durch die Kombination aus weißen,
minimalistisch anmutenden Objekten und seinen Filmen verursacht
Gernot Wieland einen Moment der Irritation, der beim Betrachten
der Filme aufgelöst wird. Indem sich der Betrachter zu
der auf einer Seite offenen Box hinunterbückt, sich davor
setzt oder kniet, wird er Zeuge eines intimen, zärtlichen
Moments. Obwohl nur mit wenigen Linien gezeichnet, ist die emotionale
Energie der Situation in der kurzen Sequenz, die sich stetig
wiederholt, spürbar enthalten. So wandelt sich der von
außen eher kühl wirkende weiße Quader auf einmal
zu einem Ort der Geborgenheit.
Benjamin Meyer-Krahmer
|
|
Biografie
Gernot Wieland
|
>back
to love>> |
| |
|
|
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
|
|
|