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Eröffnung der Ausstellung: 10. Oktober, 20.00 Uhr
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog in der Schriftenreihe
M4 disjecta
mit einem Interview von Katharina Schlüter, und Texten
von Paolo Bianchi, Marc Bijl
und Sullivan/Heaton
Marc Bijl
I don´t believe that the majority of the people are
interested in peace;
they want a war, a function for the army, a reason to pay taxes,
protection of their living
standard, and a confirmation of Western civilization. Marc Bijl
Einstimmen, anmachen, verbrennen
im sauren Regen, auf einem schwarzen Planeten.
Ein
Schwerpunkt der für Bregenz konzipierten Arbeiten des
holländischen Künstlers Marc Bijl, (geboren 1973
in Leerdam, lebt und arbeitet in Rotterdam und Berlin), liegt
in der Thematisierung der romantischen und der dunklen Seite
der Rebellion.
Marc Bijl beschäftigt sich mit Phänomenen der Macht,
untersucht Strukturen von Gläubig- und Hörigkeit
der Gesellschaft in Bezug analysiert deren Werte anhand geschaffener
Ideale und Idole, legt die komplexen Strukturen der Religion,
der Kunstszene sowie Symbole der modernen Markengesellschaft
frei. Bijl ist ein Seismograph der minimalste Veränderungen
in der Gesellschaft ortet und aufzeichnet.
Seine (Video)aufführungen spielen
mit unseren Eindrücken des öffentlichen Raums und
seine Installationen und Objekte sind Ikonen von momentatem
Fanatismus, die zu Nationalismus, Terrorismus, religiösem
Fanatismus und schliesslich zum Tod führen können.
Aber, laut Künstler, die menschliche Natur braucht eine
gewisse Struktur viel eher als Freiheit.
Von diesem Gesichtspunkt aus sind öffentliche Räume
Gefahrenzonen, auch wenn es eine Kunstinstitution ist.
Courtesy: Kapinos, Berlin
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Kuratiert
von Judith Reichart
Tomb
Stone, 2003
Öffentlicher Raum, zwischen Post
und Kunsthaus Bregenz
Interview
Biografie
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