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Ed Johnson
Ich fühle mich zu Bildern hingezogen, in denen die Bewegungen
noch nicht völlig eingefroren sind, wo gegensätzliche
Dinge gleichermaßen plausibel erscheinen, wo Geschichte
kollabiert und eine Gesamtheit entsteht. Es sind unbestimmte
Bilder, die sich auf sich selbst stützen, und teilweise
überfrachtet wirken. Das gleich Bleibende ist auf der
Ebene des Details; ein Teil des Ganzen reicht. Ich möchte,
dass die Bilder so spezifisch sind, dass ihre stärksten
Gefühle gleichsam die unergründlichsten, die am
wenigsten verfügbarsten sind. Unter diesen Voraussetzungen
gelingt es dem Bild, das Objektive abzustreifen und in uns
den Prozess des Verstehens auszulösen.
(Ed Johnson, 2004)
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