Betaville (2004) ist ein ciné-roman
von Peter Lewis und Makiko Nagaya. Der Titel Betaville ist abgeleitet
von Jean-Luc Godard's Film Alphaville aus dem Jahr 1965. Mit
seiner Umformulierung verschiedener Genres innerhalb des amerikanischen
B-Movie, insbesondere Film Noir und Science-Fiction, ist Alphaville
eine Romanze von Stil und Subjekt, von Medium und Inhalt. Betaville
ist der Versuch, den Kreis der Stereotypen zu hybridisieren
und in 'einfache Bilder' aufzuteilen, um wie der Held, Lemmy
Caution, die Antworten auf die Fragen der Zeit und der Liebe
zu finden. Wo hört das Klischee auf, wo beginnt das Bild?
Standbilder wurden dem Film entnommen und ummodelliert. In Leuchtkästen
präsentiert, verändern sie die tatsächliche Perspektive
des Schauplatzes der Handlung, aufgenommen in den Straßen
von London. Der zweite Teil der gemeinsamen Arbeit zu Planet
B sind Kostüme, die Makiko Nagaya im ciné-roman
entworfen und getragen hat. Diese Kostüme werden auf Schneiderpuppen
präsentiert. Die Entwürfe sind ihrerseits wiederum
eine komplexe Abwandlung des 'Cut'; eine sorgfältig ausgeführte,
weibliche Fetischisierung handelsüblicher Herrenjacken
aus Secondhand-Läden.
Betaville, 2004
Ciné-roman, Scala Schwarz-Weiss-Umkehr-Film, Dias auf
Leuchtkästen, Maße variabel/
Ciné-roman, Scala black and white reversal 35mm film,
slides on light-boxes, dimensions variable