Der Tod und das Mädchen halten
Zwiesprache in der raumgreifenden Installation Hello Darkness,
2002 von Olaf Breuning. Ein Loch klafft in der Wand des Ausstellungsraumes,
Trümmer liegen verstreut. Eine Spur der Verwüstung
führt den Besucher in einen düsteren Raum, der erfüllt
ist mit Musik und verfremdeten Stimmen. Geblendet von rotierenden
Scheinwerfern folgt man einem Lichttunnel und stößt
schließlich auf eine Figurengruppe. Eine lebensgroße
"Sexpuppe" hält in der Hand noch die Axt, mit
der sie sich gewaltsam den Weg ins Innere gebahnt hat. Sie liegt
in einem Sarg und hält Zwiesprache mit dem Tod, einem e-benfalls
lebensgroßen Skelett. Willkommen in Olaf Breunings Universum
der künstlichen Wirklichkeiten und zitierten Künstlichkeiten,
der realen Kunstfiguren und der lebenden Toten!