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18. Juli - 5. September 2004
Julian Hoeber


   
 
 

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Auf den ersten Blick erzählt Julian Hoeber´s Filmarbeit Killing Friends die Geschichte eines Serienmörders, doch der Film entwickelt sich zu einer Untersuchung, wie die Beziehungen von Körper und Person von der Darstellung beeinflusst werden. Das Projekt begann als Analyse der Beziehungspunkte zwischen frühen Videoperformances, wie etwa die Arbeiten von Bruce Nauman und Marina Abramovic, und US-amerikanischen Gore-Exploitation-Filmen aus der gleichen Zeit. Obwohl das Video auf den ersten Blick über den Tod zu handeln scheint, ist es vielmehr eine Untersuchung in Bezug auf die Elemente, die man für eine Darstellung des Todes braucht. In dieser Darstellung des Todes kann der Körper als Skulpturmaterie benutzt werden, aber es ist nicht bloß eine formalistische Spielerei. Es ist auch ein Versuch, festzustellen, wie die Problematik der Beziehungen von Körper und Person in der Darstellung entsteht.

 
  Production Still (Claire), 2002. C-print, 34 x 44 cm
Courtesy Julian Hoeber und/and Blum & Poe Gallery, Los Angeles