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Palais Thurn & Taxis und MAGAZIN4
Di bis So jeweils 12.00 bis 19.00 Uhr
 
 
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Liam Gillic
       
         


Öffentliche Anschläge (Ein Trailer), 2005
Rund um das Hauptgebäude des Hauptquartiers der Vereinten Nationen findet man eine Reihe von Bauten mit Flachdächern. Das sind schöne Strukturen, die den Komplex vervollständigen und die strenge Reinheit des Wolkenkratzers ein wenig herunterspielen. Diese niedrigen Gebäude bilden eine Folge von Plattformen, die als Basis für Scharfschützen und Wachposten während wichtiger Sitzungen der UN benützt werden. Die Scharfschützen sind offenbar alle Männer. Sie sitzen herum, trinken Snapple, gähnen, reiben sich die Augen und rücken ihr Tarnnetz oder ihre Gilets zurecht. Immer wieder einmal beobachten sie die Umgebung unter Benützung von Feldstechern. Wie es auch bei Menschen der Fall ist, die auf hohen Kränen arbeiten, muss man ganz scharf aufpassen, wenn man den Moment des Schichtwechsels beobachten will. Die anhaltend fließenden Bewegungen und Interaktionen der Männer verschmelzen zu einer ständigen Orts- und Aufmerksamkeitsfluktuation, deren Beobachtung einschläfernd wirkt und das Auge ständig auf ein anderes Detail oder eine andere Zerstreuung lenkt. Erst wenn er vorbei ist, merkt man, dass man den Moment versäumt hat. Man schaut hin und sie sind nicht mehr da. Ob diese Männer die wichtigste Komponente der Observation und des Schutzes sind, ist unklar. Möglicherweise sind sie nur die sichtbare Form der Überwachung, eine Ablenkung, die von anderen beobachtet wird, die ihrerseits komplett verborgen bleiben.


Public Information Posters (A trailer), 2005
Surrounding the main tower of the United Nations headquarters you can find a number of flat-roofed buildings. These are fine structures that work to complete the complex and play off the purity of the tower itself.These low buildings form a sequence of platforms that are used as the base for sharpshooters and lookouts during serious meetings at the UN The sharpshooters all appear to be men.They lounge and drink 'Snapple' and yawn, rub their eyes, then adjust their webbing and flak jackets. At any given moment a number of them are scanning the surrounding area using binoculars. As with people who work on large cranes, you have to remain thoroughly attentive in order to catch the moment when the work shift ends. The continual languid movements and interactions of the men merge into a constant exchange of place and focus that is inherently relaxing and turns the eye away to any other detail or distraction. It is only when they have gone that you realize that you missed the moment.You look and they are not there. Whether it is these people who are the main component of observation and protection is unclear. They may just be the visible form of surveillance, a distraction equally watched over by others who remain completely hidden from view.