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Öffnungszeiten: |
Palais Thurn & Taxis und MAGAZIN4
Di bis So jeweils 12.00 bis 19.00 Uhr |
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Liane Lang
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Backlash (by Vernon Warren), 2005
Durst Lambda Abzug auf Aluminium/durst lambda print on aluminium, 125 x 150 cm |
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Salon Thurn und Taxis, 2005
Durst Lambda Abzug auf Aluminium/durst lambda print on aluminium, 125 x 150 cm |
Verbindung
Die Arbeit orchestriert ein Gleiten zwischen dem Realen und dem
Gefälschten, zwischen einer vertrauten Szene und einer Neufassung als
Stilleben. Des Selbstbewusstseins beraubt, sind das leere, unbewohnte
Positionen, die wie ihre Protagonisten in ironischer Reflektion einen Raum
zum Innehalten schaffen. In diesem undeterminierten Zustand ist jede
Bedeutung verloren gegangen und kann auch nach einer neuerlichen
Etablierung ihre definite Natur nicht wieder erlangen.
"Der Film arbeitet damit, was er dem Sichtbaren entnimmt, das daraus entstandene
Bild ist zuerst ein zerschnittenes. Dabei wird der Bewegungsablauf
verlangsamt, angehalten, zurückgespult, gestoppt. Viel wesentlicher als die
Präsenz ist der Schnitt, und zwar nicht nur letztlich durch die Montage,
sondern unmittelbar durch den allerersten Bildausschnitt und dem überaus
wichtigen Reinigen vom Sichtbaren. "1
Wenn man vorsichtig die lange Reihe von Problemen umgeht, die mit der
Rolle der Fotografie als Maßregel und Misskredit des visuellen Beweises
zusammenhängen, bleibt eine spezifischere Frage bezüglich der Schärfe des
Einzelbildes übrig. Was sich vornimmt, die weniger kontroversiellen, aber
feineren Details der Umstände, wie ein Bild konstruiert wurde, zu untersuchen,
wird zu einem Tauziehen zwischen dem Formalen und dem Narrativen,
dem Klassischen und dem Romantischen, zwischen den Teilchen und der
Wellenfunktion der poetischen Imagination.
KOLLABIERE NICHT. KOLLABIERE.
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Composure
The work orchestrates a slippage between the real and the fake, between a
familiar scene and a re-reading as still life. Deprived of self-consciousness, they
are void, uninhabited positions, providing a space to pause, like their protagonists,
in mock reflection. In this indeterminate state, meaning is lost and once reestablished
can never regain its definitive nature.
"The image is first cut from the visible. Movement is held up, suspended,
inverted, arrested. Cutting is more essential than presence, both by framing and
by the controlled purge of the visible." 1
Skirting affectionately a line of waiting issues concerned with the role of photography
in the provision and disreputation of visible proof, what remains is a more
specific question about the cutting edge of the frame. What sets out to be
probing the less controversial but finer detail of the circumstance when an image
was constructed, becomes a tug of war between the formal and the narrative, the
classical versus the romantic, between particulate matter and the wavefunction of
the poetic imagination.
DON'T COLLAPSE. DO COLLAPSE.
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