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Palais Thurn & Taxis und MAGAZIN4
Di bis So jeweils 12.00 bis 19.00 Uhr
 
 
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Marc Waller
Reversion of The Beast Folk, 2004
Installation/Installation t1+2 artspace, London
   
 
Rückkehr der Tiermenschen
Mark Aerial Waller produziert interdisziplinäre, kinematographische Reiseberichte, die jede vorhersehbare Balance zwischen unserer romantischen Vorliebe für die Vergangenheit und unserem Fetischismus für eine stromlinienförmige Zukunft verweigern. Durch die Verquickung multipler Zeitströme und technischer Formate erzeugt er elliptische psychologische Landschaften, in denen Phantasie und Dokumentarismus beinahe austauschbar werden.Wallers eigentümlich formale Alchimie benützt häufig professionelle Produktionsweisen, die nachträglich herunter getuned werden, um den Eindruck eines absichtlichen Dilettantismus zu evozieren.Wissenschaft und technische Sehnsüchte werden in Wallers Werk von Dunkelheit und Desaster verschlungen, was eine zunehmende Unsicherheit hinsichtlich der kulturellen und zeitgenössischen Infrastruktur hervorruft. Stuart Comer, Director of Film and Live Events,Tate Modern.
Innerhalb der Galerie funktioniert die Plastikhöhle als eine zweite Schaubühne, ebenso wie die Verdopplung dessen, was der Betrachter auf dem Monitor sieht, nämlich zumindest die halbe Betrachtungszeit hindurch das Innere und Äußere einer Höhle. Zwei Sitze sind in die falsche Felsenoberfläche eingelassen, die genaue Positionen erzeugen, von denen aus das Display betrachtet werden soll. Diese Exaktheit der Ausführung stellt die konventionelle Vorstellung des Kinos, das sich üblicher Weise als undifferenziert verdunkelter Raum darstellt, in Frage. Waller zieht jedes Detail des Environments in Betracht, die vordergründigen Beziehungen zwischen dem Bild und seiner Umgebung, dem Betrachter und dem Betrachteten, und verbindet so intelligent die Kultur des Kinos mit der Natur, die es einfangen, rekonstruieren und übermitteln kann. Peter Suchin, Mute No. 28, Summer/Autumn 2004


Reversion of the Beast Folk
Mark Aerial Waller produces interdisciplinary, cinematic time travelogues that refute any predictable balance between our romance for the ancient past and our fetish for a streamlined future. By jamming multiple time streams and technical formats, he stages elliptical, psychological landscapes in which fantasy and documentary become almost interchangeable.Waller's peculiar formal alchemy frequently utilizes professional production standards, which are subsequently degraded to evoke a deliberate amateurism. Science and technological aspiration are consumed by darkness and disaster in Waller's work, creating further uncertainty about the cultural and temporal infrastructure.
Stuart Comer, Director of Film and Live Events,Tate Modern.

Within the gallery, the foam cave acts as a second framing device, as well as a doubling of what the viewer sees on the screen, which is, for about half the viewing time, the interior and exterior of a cave.Two seats have been fashioned within the fake rock surface, indicating specific positions from which to watch the display. Such particularity acts to question conventional notions of cinema as something presented in an otherwise indifferently darkened hall or room.Waller takes everything in the environment into account, thus foregrounding relations between the image and its exterior, the viewer and what is viewed, and intelligently bridging the culture of the cinema and the nature it may capture, reconfigure and convey.
Peter Suchin, 'Mute' No. 28, Summer/Autumn 2004
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